Historisch


Das alte Kellergewölbe, in dem der Ritter und heutige Hausgeist

eingemauert worden sein soll.

Der Gasthof zur Post war einst ein Nebengebäude des Hofmarkschlosses (heutige Kirche) und wurde als Gericht und Gefängnis genutzt. Klinger Urkunden bestätigen Insassen in den Jahren 1335 und 1441. Gerüchten zufolge wurde ein Raubritter namens Kahlkopf im Keller eingemauert und spukt seitdem dort herum. 

 Der erste namentlich bekannte Wirt war Hanns Wider, 1503. Im Jahr 1834 kaufte Anton Heitmayer, Sohn eines Ziegeleibesitzers aus Unterföhring, das Anwesen mit zugehöriger Land- und Forstwirtschaft. Den Namen „Zur Post“ bekam das Wirtshaus im 19. Jahrhundert. Hier war die Postkutsche stationiert, die Pferde wurden versorgt und eingespannt. Die Originalpostkutsche ist im Wasserburger Heimathaus zu besichtigen. Noch bis 1971 war der Postbus hier untergebracht. Von 1847 bis 1991 wurde auch eine Metzgerei betrieben und es folgte das Gästehaus. Der Gasthof wurde 1994 gründlich renoviert, 1996 kam der Schießstand der Schloßschützen im Untergeschoss dazu. Heute führt Anton Heitmayer der 6. zusammen mit seiner Frau Resi den Gasthof. Die Wirtsleute sind seit 24 Jahren verheiratet und haben drei Kinder: Toni der 7. ist gelernter Koch und Küchenchef vom Gasthof zur Post,